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10/31/2009 HD-Röntgen (Hüftgelenksdysplasie)Vorab erst einmal Entschuldigung für die lange Wartezeit zwischen den einzelnen Beiträgen. Ein kleines “Leckerli” bzw. “Guti” als Entschuldigung hier:
Für die Statistiker: Beide Hunde gedeihen momentan prächtig. Sie werden auf dem Hundesportplatz in Dresden-Weixdorf bestens ausgebildet. Gestern (30.10. 2009) war Spike beim HD-Röntgen. Frauchen brachte ihn vormittags zum Tierarzt unseres Vertrauens, welcher –was für ein Glück- auch noch vom PSK zugelassen ist. Die Aufnahmen zeigen, wie unangenehm weit die Gelenke überstreckt werden müssen, um die gewünschten Aufnahmen zu erhalten. Gegen 16:00 Uhr konnte ich den “Patienten” wieder abholen. Die Preise für eine derartige Untersuchung (HD rund 60 €, Ellenbogen-Dysplasie rund 80 €, + Konsultation [des Hundes???]+ Narkose +…) grenzen an eine Lizenz zum Gelddrucken. Alles in Allem war ich mit rund 250,-€uronen dabei. Dafür bekommt man unter Feinden einen Hund aus unseriöser Zucht. Fakt ist, die Auswertung der Bilder durch den Tierarzt –nicht durch die entscheidende Stelle!!!- klang sehr optimistisch! Für ihn sieht es nach einem tadellosen Hüftgelenk aus: A1 maximal A2. Beim Ellenbogen das gleiche positive Ergebnis! Außer seinem Charming-Faktor ist er auch noch in bester gesundheitlicher Verfassung!!! Wie stolz können Hundebesitzer sein;-) Jetzt geht also das große Warten auf die offizielle Auswertung los! 2/6/2009 Erziehungsprobleme So langsam fangen beide Schnauzer an, sich wie wohlerzogene Hunde zu benehmen ... wenn sie allein sind! Im Paarbetrieb hört Spike eindeutig besser (ist ja auch "mein Hund" 9/14/2008 Sonntag Nach einem typischen Sonntagmorgen, entrümpelten wir den Dachboden. Bisher war Spike immer nur im Erdgeschoss geblieben. Doch dieses Mal kam er in die für ihn unbekannte 1. Etage. Gespannt, neugierig und vorsichtig untersuchte er das für ihn neue Reich. Als Benny zum Spielen mit nach oben kam, "ging die Post ab"! Der Dachboden hat mit Sicherheit noch nie solch eine wilde Jagd erlebt. Dank seines Mutes muss ich den nunmehr 21 kg schweren Welpen die Treppe runter tragen = BodyBuilding für alte Männer! Unser nachmittäglicher Ausflug zur Babisnauer Pappel, brachte mir nur Ärger von Seiten der Zweibeiner ein! Zu wenig Bäume, zu windig, zu wenig Abwechslung für die Hunde, zu kalt, ... Den Hunden war es egal. Sie genossen ganz offensichtlich die Weite und Freiheit, sowie die Konzentration auf ihre Person. "Komm", "Sitz" (für beide Hunde), "Bleib" und "Fuß" für Benny wurden liebevoll geübt. Erneut tauschten -zig Leckerlies den Besitzer. Wieder zu Hause angekommen, fielen unsere Hunde in einen geruhsamen Nachmittagsschlaf. HIMMLISCHE RUHE!!! Wer immer diesen Blog lesen mag, und Ahnung von Hundeerziehung hat, vielleicht kann er / sie uns helfen:"Wie dreht man einen Hund, von linksläufig auf rechtsläufig?" Da wir mit Spyke sehr wahrscheinlich wirklich in die Richtung Schutzhundeausbildung gehen wollen, ist es zwingend notwendig, dass er links läuft. Diese Seite ist momentan aber von Benny belegt. Zusammen links gehen, funktioniert nicht. Spyke witter die Chance, Benny an die Leine zu nehmen, indem er in dieselbe hineinbeißt und Benny somit angeleint führt. 8/26/2008 ruhigere Zeiten Lange hatte ich keine Zeit mehr, einen neuen Beitrag zu verfassen. Der Alltag hat uns (Frauchen, Benny, Spike und mich) voll in Beschlag genommen. Die Zweibeiner gehen ihrer geregelten Arbeit nach - ohne Moos kein Futter -, die Vierbeiner bewachen das Revier. Unser Hauptproblem (Stoffwechselendprodukt) hat sich etwas beruhigt. Spikes Würstchen (ja, das sind eigentlich schon Würste) bekommen die gewünschte Konsistenz. Allerdings ist die Farbe etwas gewöhnungsbedürftig - eine Mischung aus Grau und Grün mit gelben Einschlüssen. So sind wir Menschen halt: Kaum haben wir ein Problem im Griff, konstruieren wir ein neues. Das Zusammenleben von Benny und Spike beginnt normale Züge anzunehmen. Gemeinsame Nickerchen in einem Körbchen waren bis vor zwei Wochen undenkbar - jetzt funktioniert es, bis einer seinen Raptus bekommt. Dann ist hier wieder die wilde Jagd im Hause. KEINER WILL NACHGEBEN - sture Kerle eben. Das Ergebnis musste Benny jetzt mit einem Tierarztbesuch tapfer ertragen. Spikes kleine Milchzähne haben ihn beidseitig am Hals verletzt. Alles nur oberflächlich - aber nicht schön anzusehen. Doch Benny ist nun mal ein Schnauzer (Zwerg nur körperlich - riesig im Charakter), so dass er klaglos die Raufereien über sich ergehen lässt ... bis zum Punkt, an dem es dann richtig knurrt. Spike erträgt die Abfuhren gelassen. Welpen in diesem Alter haben offensichtlich nur ein Kurzzeitgedächtnis. Kaum ist der Anpfiff verklungen, geht es munter von vorn los. Ausflüge an die Elbwiesen und durch den "Großen Garten" (für die Leute vom Ordnungsamt: Natürlich sind beide Hunde immer angeleint!!! 8/9/2008 Männer allein zu Haus Wie man den beigefügten Bildern entnehmen kann, kommen wir "Jungen" auch recht gut allein zurecht. Nun gut, die Ordnung lässt etwas zu Wünschen übrig, mein Essen schmeckte komisch ... aber die Hunde sind wohlauf! Spike läuft in ungefährdeten Gebieten frei und beginnt zu hören. (Wie lautet noch mal das Kommando für: "Hosenbeine sind tabu!"???) "Spike" verbindet er noch mit komm und "Sitz!" ist wie im Russisch-Roulette. Aber nach gerade mal zwei Wochen !!! Das Ernährungsproblem bleibt bestehen. Wir sind erst einmal bei seinem Pedigree-Welpenfutter geblieben. Macht's die Spritze oder ist es meine liebevolle Art, wenn er seine Notdurft verrichtet, jedenfalls bewegen wir uns wieder in Richtung helle Würstchen. Ich fand heute -in einem gedankenversunkenen Moment- auch noch eine dunklere zwischen meinen Zehen, aber bin mir nicht sicher, wann diese produziert wurde. 8/5/2008 Wochenende Jetzt sind wir über eine Woche glückliche "2-Hunde-Besitzer" und wollen ein erstes Fazit ziehen: Die Anfangssorgen waren unbegründet - wir haben alles mit Liebe so gut es geht richtig (und natürlich auch unbewusst falsch) gemacht. Beide Hunde haben sich einander angenähert - Freundschaft sieht aber anders aus. Spike hat sich eindeutig eingelebt. Seine Knabbereien an meinem Körper sind weitgehend kontrolliert (nur meine Hosenbeine sind einfach zu verführerisch ... oder ist's der Fußgeruch), er reagiert teilweise auf seinen Rufnamen und schläft den Schlaf der Gerechten! Benny hat sich damit abgefunden, nicht mehr allein unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Er ist lieb wie eh, lässt sich aber von Spike nicht "die Butter vom Brot nehmen!" Dabei sind beide Hunde in ihrem Umgang miteinander eben nur spielende Junghunde , die voneinander lernen. Die "Raufstrategien" zu beobachten, das ist schon ein Anblick für sich. Hundegebell, Hüpfen, Knurren, Pfotenschlagen - alle Facetten werden eingebracht. Momentan sind beide Hundesöhne unter der Obhut von Frauchen. Da ich diese Woche arbeiten muss, kann ich beide Hunde nur nachmittags genießen. Somit dürfte ich meine - wenn überhaupt vorhandene - Rudelführerrolle verlieren. Frauchens Überzeugungsarbeit (Futter, Streicheln, Schmusen, usw.) dürfte von meiner Seite aus kaum noch zu toppen sein. 8/1/2008 Alltag vorbereiten - Tage 5 und 6Mittwoch: Frauchen muss "mal kurz" zur Arbeit. Somit sind wir Jung's ganz allein. Da das Spielen in der Hitze anstrengend ist, beschließen Spike und Benny schon in den Vormittagsstunden ein Nickerchen einzulegen. Das gibt mir die Möglichkeit mich um normale Dinge im Hundehaushalt zu kümmern. Komisch - es geht auch ohne mich! Und das offensichtlich auch noch gut. Nach dem Aufwachen spielen die jungen Hunde in einer Mischung aus Spaß und Ernst, die für mich nur schwer zu verstehen ist. Übereinander, nebeneinander - mit einem Wort: durcheinander! Das alles in einer Lautstärke, die jeder Disko eine Anzeige wegen ruhestörenden Lärmes einbringen würde. Wo bitte ist mein Ohropax??? Donnerstag: Nach einem angespannten Versuch, mit dem Rudel am Badesee ein passendes Plätzchen zu finden, trollten wir uns nach Hause. Erzwungen durch den Alltag, mussten wir beide Hunde allein auf dem Grundstück zurücklassen - für ca. 30 Minuten. Ob das gut gehen kann??? Abfahrt mit beiden Autos - Frauchen fährt weiter, Herrchen mimt den großen Aufpasser. Was sehen meine geröteten Augen? Die fangen an, miteinander zu spielen!!! Keine Träne, weil wir weg sind! Derzeitiges Fazit: Benny hat viel damit zu tun, seine Stellung als Nr. 1 zu behaupten. Er bewältigt diese für ihn neue Situation mit einer bemerkenswerten Energieleistung. Dabei scheint er ganz genau zu wissen, bis wohin geht das Spiel und ab wann wird es Ernst. Als ich den Fehler beging, ihm sein Futter im Beisein von Spike zu geben, machte er ziemlich kurz und bündig klar: "Schnauze weg - das gehört mir!!!" Spike verstand diese Sekundenansage sofort! Benny, unser Hundepädagoge - Erziehung kann so einfach sein! Allein seine Eifersucht, vor allem wenn sein ach so geliebtes Frauchen "angegriffen" wird, geht Spike und mir langsam auf die Nerven. Spike / Einstein hat des Herz "auf dem rechten Fleck"! Angst scheint ihm ein Fremdwort zu sein. Permanent geht er auf Benny los, um mit ihm zu raufen und zu toben. Offene Angriffe, Körper gegen Körper bzw. (nunmehr auch von ihm) Po gegen Schnauze - wir lernen schnell!!! Nur mit dem Schmusen hat er es noch nicht. Dabei ist Gruppenkuscheln sooo schön! Bei ihm muss man immer auf der Lauer sein, dass nicht doch ein hinterlistiger Angriff in Richtung KÖRPER (wirklich als Ganzes zu sehen) erfolgt. Mit seinen kleinen Zähnchen kann dieser "Ach-ist-der-niedlich-Hund" tiefe Kerben in Oberkörper, Ober- und Unterarme, Waden und Brüste ritzen. Toll, wenn man aussieht, wie das abschreckende Beispiel gegen Gewalt in der Ehe. GEWALT ist KEINE LÖSUNG -Spike! Irgendwann werden wir das wohl mal gruppendynamisch ausdiskutieren müssen. 7/30/2008 Rudelbildung Zwei Tage voller Stress liegen hinter uns. Das Ergebnis des 48-Stunden-Dauereinsatzes: Spike und Benny spielen miteinander, wir werden langsam zu einem echten Rudel! Der Montag (Temperaturen von reichlich 30°) war mit der Suche nach einem schattigen, kühlen Platz und der Verteidigung desselben ausgefüllt. Ständig gerieten unsere beiden "Kampfhunde" aneinander. Benny entdeckte seine Liebe zu altem, kaum gebrauchten Spielzeug wieder. Sobald Spike damit spielen wollte, waren der übergroße Basketball, das für Spike erworbene Ziehseil, ja sogar das unscheinbare Stöcken der Mittelpunkt der Welt. Dieses überlebenswichtige Spielzeug galt es mit aller Macht zu verteidigen. Dienstag: Der Stress für die "Rudelsöhne" ebbt ab. Sie finden langsam ihren Platz im Revier. Die Fahrt zum Badesee verlief bis auf Spikes Anmaßung, Benny beim "Aus-dem-Fenster-sehen" zu stören, knurr- und kampffrei. Am See zeigte Benny, dass er im letzten Leben ein Schwan gewesen sein muss - schwimmen und im Wasser tollen! Spike hielt sich vornehm zurück. Versuche, ihn mit Leckerlis und einem Säuseln in der Stimme in den See zu bekommen endeten in Kniehöhe (seiner - nicht meiner!!!). Einstein / Spike machte seinem Namen alle Ehre und dachte tiefgründig über unser Zusammenleben nach, dass er dabei einschlief sei ihm verziehen! Seit unserem Rückmarsch zum Auto (ca. 500 m), konnte mann zusehen, wie sich beide Hunde anfingen zu akzeptieren. Ein abendlicher Spaziergang (BEIDE OHNE LEINE), komplettierte die Ansätze der Harmonisierung. Jeder bekommt seine Zuwendung, jeder spielt mit jedem - 7/26/2008 Der erste Tag Gegen 15:00 Uhr trafen wir nach einer längeren Heimfahrt in Dresden ein. Zwei kurze Stopps (man sieht das mir der neuen Rechtschreibung komisch aus), da Einstein / Spike sich übergeben musste, waren die einzigen Unterbrechungen auf unserer Fahrt. Zu Hause angekommen ging der Trubel los - und ich rede nicht von den Menschen. Benny war alles andere als erfreut. Vorsichtiges Beschnuppern, kaum wahrnehmbares Schwanzwedeln - rund herum eine komische Situation. Nachdem Spyke sich vorsichtig sein neues zu Hause angesehen hatte, wurde es erst einmal begossen. Mitten auf den guten "Kaufmarkt-Perser". Zwei weitere Entlehrungen mit festem Hintergund folgten. So eine Sch...! Von diesen kleinen -normal vorhersehbaren- Pannen nun zu dem Problem: Beide Hunde schenken sich in den ersten Stunden ihres Zusammenlebens nichts! Ich hörte Benny noch nie so tief knurren, wie heute! Spike, der unwahrscheinlich lieb und anhänglich erscheint, kann das Knurren mindestens ebenso gut - zumindest äußerst voluminös. Wir sind gespannt, wie sich die Situation in den kommenden Tagen entwickeln wird. Die beiden passen zusammen wie "Latsch und Bommel", scheinen sich aber momentan nicht wirklich riechen zu können. Come ci come ca. 7/25/2008 VorgeschichteAm 03. Januar 2008 trat unser neuer Sonnenschein in unser Leben. Ein Zwergschnauzer, laut Züchter rasserein, jedoch ohne Papiere. Sei's drum, selbst wenn in seinem Stammbaum ein Dackweiler auftauchen sollte, Benny ist einfach nur "HUNDE L I E B E
Familiär hatten wir andere Probleme, als uns um Fotos und ähnliches zu kümmern.
Da sich, wie angedeutet, unsere Lebensumstände völlig geändert haben, brauchen wir nunmehr einen größeren Hund.
Wer einmal einen (Zwerg-, Mittel-, oder Riesen-) Schnauzer hatte, der weiß, diese Rasse hat mehr als nur etwas Charme.
Was also lag näher, als zur Miniausgabe dieser Rasse die Maxiversion hinzuzufügen?
Morgen nehmen wir nun also einen Riesenschnauzerwelpen bei uns auf. Dieser wird auf den Rufnamen Spike hören, unabhängig davon, dass er eigentlich "Einstein von der Satansmeute" heißt.
Auf diesen Seiten möchte ich die Entwicklung Spike's, das Zusammenleben Benny mit Spike und unser hündisch orientiertes Familienleben dokumentieren, nicht wissend, was in den nächsten Jahren daraus wird. |
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