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3/17/2009 Hunger ist schlimmer als Heimweh -... oder so!Am Wochenende wurden wir geschockt. So ein "Hungerhaken" von Riesenschnauzer (nahe an einem Windhund dran) wurde uns als das Idealbild eines typgerechten Hundes vorgeführt. Spike sah dagegen richtig kompakt aus!!! In der anschließenden Diskussion auf dem Hundesportplatz (-obwohl immer noch mit Gaststatus-, fühlen wir uns hier "schnauzerwohl") gingen die Meinungen auseinander. "Futter sofort umstellen!, da er zu viele Proteine für das bisschen Bewegung bekommt!"; "Weniger füttern - aber nicht umstellen - da große Junghunde Protein zum Knochenaufbau brauchen!" Fazit:
2/14/2009 Auf dem Hundeplatz bin ich der GRÖSSTE... Trottel. Heute waren wir wieder beim Training. Benny mit Frauchen, Spike mit mir. 2 x war ich dran. Ja ICH war dran!!! Spike würde perfekt laufen, hätte er nicht diesen unfähigen Leinenfesthalter neben sich. Was ich mir alles anhören muss: "Keine Körperspannung" - bin ich hier wieder bei der "Fahne"??? "Du gammelst!" - Eh, das ist mein Wochenende! "Dein Hund ist Spitze" -und wer lobt mich??? Fakt ist: Laufe ich mit meinem Hund, ist eine "Abart von Fuß" zu erkennen. Laufen die Ausbilder mit ihm, könnte Spike glatt die BH-Prüfung absolvieren. WARUM FÜHRT DER KLEINE "SCHWEINEHUND" MICH SO VOR??? Beruhigend ist, dass es Frauchen mit Benny nicht wirklich besser geht. Ein Beispiel gefällig? Hier kommt der Videobeweis: 2/6/2009 Erziehungsprobleme So langsam fangen beide Schnauzer an, sich wie wohlerzogene Hunde zu benehmen ... wenn sie allein sind! Im Paarbetrieb hört Spike eindeutig besser (ist ja auch "mein Hund" 1/2/2009 Silvester 2008/2009Aus hündischer Sicht - ein Debakel, welches sich in unwahrscheinlicher Lautstärke und vielen grellen Lichtblitzen äussert. Am letzten Tag des Jahres spazierten wir gegen Mittag noch einmal durch Dresden's Flutrinne. Wir trafen auf nur wenige Hunde, mit denen es sich auch nur bedingt gut spielen ließ. Die abendliche "Gassirunde" wurde ungemütlich. Benny suchte nach knapp 400 Metern den kürzesten Weg nach Hause. Spike tat zu diesem Zeitpunkt noch so, als wäre er ein absolut "schussfester" Hund. Gelassen trabte er an meiner Seite. Zu unserer Standardzeit 22:00 Uhr war etwas mehr Betrieb auf den Straßen. Benny schob die blanke Panik, mit einem rasenden Herzschlag. Der arme Zwerg litt psychische Höllenqualen. Spike war eine starke Unruhe anzumerken. Es war ihm sichtlich unangenehm, den Weg gemeinsam mit mir zu beenden. Im Hause zurück nahmen wir einen deutlich strengen Geruch wahr. Spike scheint Adrenalin auszuströmen. Geruchlich eine Mischung aus Schweiß und Blut. Sein Puls war ruhig! Die Nacht verbrachten wir - in Rudelmanier - gemeinsam im Schlafzimmer. Die Unruhe der Schnauzer übertrug sich auf die Zweibeiner. Wie gerädert begann das Jahr 2009. Den Neujahrstag hat das Rudel Trinks mehr oder weniger im Dämmerzustand verbracht. Das Beste zum Schluss: Spike beginnt das Bein zu heben. Zögernd geht er in den Dreibeinstand, für das kleine "kleine Geschäft". Für das normale Lösen hockt er noch "mädchenhaft". ALLEN LESERN UND GÄSTEN EIN ERFOLGREICHES, GESUNDES UND VON UNGLÜCKEN FREIES JAHR 2009! 12/28/2008 Wir sind wieder onlineNach mehreren Problemchen mit der Technik, sind wir nunmehr wieder up to date. Unser Vorhaben für das kommende Jahr 2009 sind komplett auf die Hunde ausgerichtet. Ágility für Benny jeden Sonnabend - Schutzhundausbildung für Spike mittwochs und sonnabends. Offensichtlich hat Benny momentan Probleme, sich als Alphatier zu behaupten. Mehrere Anzeichen sprechen dafür, dass Spike diese Rolle langsam an sich zieht.
Unser derzeitiger Rudelalltag gestaltet sich sehr übersichtlich. An den freien Tagen -davon haben wir jetzt 12- wird Herrchen liebevoll von den Vierbeinern geweckt. Frauchens Aufforderung:"Herrchen wecken!" führt zu einer wilden Schlacht in meinem Bett. Man könnte auch sagen: Meine Frau hetzt schon früh die Hunde auf mich! Die Fahrradtour noch vor dem Frühstück schafft die Hunde und Menschen. Liegt zufällig ein Bäcker des Weges, werden frische Brötchen geholt. NACHDEM die Hunde gefüttert wurden (Benny frisst derzeit morgens sehr schlecht) bekomme auch ich ein liebevolles Frühstück. Mittags geht es in derselben Reihenfolge mit den Hunden raus. Derzeitiger Favorit ist die Flutrinne an der Elbe. Neben sehr vielen netten Hunden (und Zweibeinern) trifft man hier ab und zu auch mal richtige "Stinkstiefel auf vier Pfoten!" So hat doch letzte Woche solch ein Riesenschnauzerrüpel unserem Riesenschnauzerkleinkind beinahe ein Loch in das Ohr gestanzt. Mit dem "Recht des Schöneren" verteidigte Spike seinen -normalerweise völlig uninteressanten- Stock mit lautem Knurren gegenüber einem 2-Jahre-alten Riesenschnauzer. Erst nahm dieser Spikes Warnung ernst und drehte ab, bis ihm klar wurde, dass er gerade vor einem "Kleinkind" den Schwanz eingekniffen hatte. Also ging es auf dem Absatz kehrt und drauf auf den Welpen. Nach einem kurzen Gerangel schien die Angelegenheit geklärt. Erst Minuten später bemerkten wir, dass Spike am linken Ohr eine ziemliche Schramme abbekommen hat. Der kleine Riese ertrug es, wie "ein richtiger Mann!" SPIKE - Deine Zeit kommt noch! 10/20/2008 la bello - der Hundefriseur unseres VertrauensNachdem Benny mehr oder weniger "zugewachsen" war, wurde ein Besuch beim Friseur seines Vertrauens nötig (la bello). Da Spike "zufällig" dabei war, machte auch er gleich die Bekanntschaft mit der netten und sehr kompetenten Chefin. Chefin meint die Dame auch im hündischen Sinne - Spike war selten so zahm! 10/18/2008 ruhige TageNachdem hier lange Zeit keine Neuigkeiten veröffentlicht wurden, gebe ich eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage: Wir haben uns entschieden: Spike wird Schutzhund!!! Unser Favorit für die Ausbildung ist der Hundesportverein-Weixdorf. Die Ausbilder machen einen sehr kompetenten Eindruck! Allerdings hat man uns mit der Frage: "Hat ihr Riese einen Knickschwanz?" völlig in ein emotionales Loch geschickt!! Ich bin mir sicher, der kleine Gnubbel ist kein Knick!!! Eine Klärung mit der Züchterin kam bisher noch nicht zustande - wieso ruft sie nicht zurück??? (Wir haben mehrfach versucht sie telefonisch zu erreichen, ohne dass sie weiß, worin unser Problem besteht.) Die Ausbildung können wir erst nach dem Abschluss der Zahnung beginnen, in der sich Spike momentan immer noch befindet! (Das sind vielleicht Mundgerüche: Kuhfladen und Blut - damit macht "Küsschen geben" richtig Spaß!) Für den täglichen sozialen Kontakt haben wir uns einer "wilden" Junghundegruppe angeschlossen, die täglich ca. 17:00 Uhr in einer Apfelplantage ihr Treffen abhält. Benny hält sich dort weitgehend zurück, während Spike teilweise sehr dominant auftritt. 9/14/2008 Sonntag Nach einem typischen Sonntagmorgen, entrümpelten wir den Dachboden. Bisher war Spike immer nur im Erdgeschoss geblieben. Doch dieses Mal kam er in die für ihn unbekannte 1. Etage. Gespannt, neugierig und vorsichtig untersuchte er das für ihn neue Reich. Als Benny zum Spielen mit nach oben kam, "ging die Post ab"! Der Dachboden hat mit Sicherheit noch nie solch eine wilde Jagd erlebt. Dank seines Mutes muss ich den nunmehr 21 kg schweren Welpen die Treppe runter tragen = BodyBuilding für alte Männer! Unser nachmittäglicher Ausflug zur Babisnauer Pappel, brachte mir nur Ärger von Seiten der Zweibeiner ein! Zu wenig Bäume, zu windig, zu wenig Abwechslung für die Hunde, zu kalt, ... Den Hunden war es egal. Sie genossen ganz offensichtlich die Weite und Freiheit, sowie die Konzentration auf ihre Person. "Komm", "Sitz" (für beide Hunde), "Bleib" und "Fuß" für Benny wurden liebevoll geübt. Erneut tauschten -zig Leckerlies den Besitzer. Wieder zu Hause angekommen, fielen unsere Hunde in einen geruhsamen Nachmittagsschlaf. HIMMLISCHE RUHE!!! Wer immer diesen Blog lesen mag, und Ahnung von Hundeerziehung hat, vielleicht kann er / sie uns helfen:"Wie dreht man einen Hund, von linksläufig auf rechtsläufig?" Da wir mit Spyke sehr wahrscheinlich wirklich in die Richtung Schutzhundeausbildung gehen wollen, ist es zwingend notwendig, dass er links läuft. Diese Seite ist momentan aber von Benny belegt. Zusammen links gehen, funktioniert nicht. Spyke witter die Chance, Benny an die Leine zu nehmen, indem er in dieselbe hineinbeißt und Benny somit angeleint führt. 9/11/2008 ErziehungsplanSo langsam müssen wir uns um die professionelle Erziehung unserer beiden Schnauzer kümmern. Ein "Probetraining" von Spike, beim hundesportverein-radebeul, machte Hund und Mensch gleichermaßen Spaß. Zeitgleich kann Benny ins Agility einsteigen - für uns perfekt. Die Frage aller Fragen, wer "nimmt" welchen Hund? Benny hört bei Herrchen etwas besser - Spike weiß noch nicht so recht, auf wen er hören soll. Die Frau, mit der fütternden Hand und einem unendlich großen Hundeherzen gegen einen ebenfalls schnauzersturen Kerl abzuwägen - keine leichte Entscheidung. Ob wir diese "Spielerei" (Agility - Entschuldigung, das ist nicht abwertend gemeint!!!) später mit Spike auch machen, wage ich derzeit zu bezweifeln. Bei seinem Charakter (ganz das Frauchen) und Intelligenz (ganz das Herrchen) ;-) wäre eine Schutzhundausbildung optimal. Aber bis dahin wird noch viel Wasser die Elbe herunter fließen. Bei der gestrigen Welpenspielstunde im HSV Dresden Neustadt, ist unser Einjähriger rausgeflogen. Weil er sich von einem rüpelhaften Rhodesian-Ridgeback-Welpen wiederholt nicht überrennen bzw. treten ließ, bekamen er und ich Platzverbot.(Seine Reaktion war eigentlich korrekt: 1. warnen 2. knurren 3. fixieren [Die Kehle war wohl etwas ungünstig gewählt. Andererseits: Vor Wut in den Sand beißen, hätte auch keine Ruhe gebracht! Und das einen Schnauzer die Größe des Gegenüber nicht interessiert, spricht doch wohl eher für ihn.] Über dem körperlich größeren Welpen stehend, blieb Benny kontrolliert, d.h. der "Südafrikaner" hatte nicht eine Schramme.). IMMER AUF DIE KLEINEN! Ein einstündiger Benny-Herrchen-Individualspaziergang an den Elbwiesen machte alles wieder gut.
8/31/2008 Sonntag = großer Rudeltag.Frauchen stand wieder einmal vor dem Aufstehen auf, um mit beiden Hundesöhnen den "Großen Garten" unsicher zu machen. Als die Meute wieder eintraf, wurde Herrchen liebevoll geweckt. Zitat:" Nun geht, nun geht schon!". Was wache Hunde mit einem schlafenden Menschen anfangen können, noch dazu wenn die "lieben Kleinen" sich ihrer Kraft nicht bewusst sind, ist schon erstaunlich. Dementsprechend brauchte ich mich heute nicht mehr waschen! ...die paar neuen blauen Flecken passen sich gut in die schon vorhandenen ein!!!
Zu viel Commerce! Den Organisatoren trotzdem ein Dankeschön! Also ging es recht zügig wieder nach Hause. Nach dem Telefonat mit der Züchterin von Spike, ist Frauchen sich nicht mehr sicher, ob sie richtig, umfassend, schmackhaft, ausreichend, zu nährstoffarm, ... füttert. Diese permanenten Endlosdebatten ums Futter werden langsam nervig. Ich hätte schon lange Übergewicht, würden die gleichen Debatten um mein Essen geführt. Frauen in ihrer unendlichen Liebe sind schon ein Mirakel - für Männer und Welpen. 8/26/2008 ruhigere Zeiten Lange hatte ich keine Zeit mehr, einen neuen Beitrag zu verfassen. Der Alltag hat uns (Frauchen, Benny, Spike und mich) voll in Beschlag genommen. Die Zweibeiner gehen ihrer geregelten Arbeit nach - ohne Moos kein Futter -, die Vierbeiner bewachen das Revier. Unser Hauptproblem (Stoffwechselendprodukt) hat sich etwas beruhigt. Spikes Würstchen (ja, das sind eigentlich schon Würste) bekommen die gewünschte Konsistenz. Allerdings ist die Farbe etwas gewöhnungsbedürftig - eine Mischung aus Grau und Grün mit gelben Einschlüssen. So sind wir Menschen halt: Kaum haben wir ein Problem im Griff, konstruieren wir ein neues. Das Zusammenleben von Benny und Spike beginnt normale Züge anzunehmen. Gemeinsame Nickerchen in einem Körbchen waren bis vor zwei Wochen undenkbar - jetzt funktioniert es, bis einer seinen Raptus bekommt. Dann ist hier wieder die wilde Jagd im Hause. KEINER WILL NACHGEBEN - sture Kerle eben. Das Ergebnis musste Benny jetzt mit einem Tierarztbesuch tapfer ertragen. Spikes kleine Milchzähne haben ihn beidseitig am Hals verletzt. Alles nur oberflächlich - aber nicht schön anzusehen. Doch Benny ist nun mal ein Schnauzer (Zwerg nur körperlich - riesig im Charakter), so dass er klaglos die Raufereien über sich ergehen lässt ... bis zum Punkt, an dem es dann richtig knurrt. Spike erträgt die Abfuhren gelassen. Welpen in diesem Alter haben offensichtlich nur ein Kurzzeitgedächtnis. Kaum ist der Anpfiff verklungen, geht es munter von vorn los. Ausflüge an die Elbwiesen und durch den "Großen Garten" (für die Leute vom Ordnungsamt: Natürlich sind beide Hunde immer angeleint!!! 8/9/2008 Männer allein zu Haus Wie man den beigefügten Bildern entnehmen kann, kommen wir "Jungen" auch recht gut allein zurecht. Nun gut, die Ordnung lässt etwas zu Wünschen übrig, mein Essen schmeckte komisch ... aber die Hunde sind wohlauf! Spike läuft in ungefährdeten Gebieten frei und beginnt zu hören. (Wie lautet noch mal das Kommando für: "Hosenbeine sind tabu!"???) "Spike" verbindet er noch mit komm und "Sitz!" ist wie im Russisch-Roulette. Aber nach gerade mal zwei Wochen !!! Das Ernährungsproblem bleibt bestehen. Wir sind erst einmal bei seinem Pedigree-Welpenfutter geblieben. Macht's die Spritze oder ist es meine liebevolle Art, wenn er seine Notdurft verrichtet, jedenfalls bewegen wir uns wieder in Richtung helle Würstchen. Ich fand heute -in einem gedankenversunkenen Moment- auch noch eine dunklere zwischen meinen Zehen, aber bin mir nicht sicher, wann diese produziert wurde. 8/8/2008 1. ArztbesuchAlle "normalen" Menschen sehen sich die Eröffnung der olympischen Spiele an, nur Spike und ich gehen zum Tierarzt! Er benahm sich einfach mustergültig! Einen großen deutschen Schäferhund verwies er mit einem Knurren in seine Schranken, so dass der DSH ihn nicht weiter belästigte. Ergebnis des Besuches: Spike wiegt 12,45 kg, ist kerngesund und "fit wie ein Turnschuh". Das "Kackproblem" (wir tendieren zwischen Klops und Brühe), soll wie folgt in den Griff bekommen zu sein:
Wieso belächeln alle (Tierärztin, Zoohändler und Foren) nur Pedigree Ich muss dringend Kontakt zur Züchterin aufnehmen, futtertechnisch besteht hier Klärungsbedarf. Benny und Spike müssen das Wochenende mit "Herrchen allein zu Haus" verbringen. 8/5/2008 Wochenende Jetzt sind wir über eine Woche glückliche "2-Hunde-Besitzer" und wollen ein erstes Fazit ziehen: Die Anfangssorgen waren unbegründet - wir haben alles mit Liebe so gut es geht richtig (und natürlich auch unbewusst falsch) gemacht. Beide Hunde haben sich einander angenähert - Freundschaft sieht aber anders aus. Spike hat sich eindeutig eingelebt. Seine Knabbereien an meinem Körper sind weitgehend kontrolliert (nur meine Hosenbeine sind einfach zu verführerisch ... oder ist's der Fußgeruch), er reagiert teilweise auf seinen Rufnamen und schläft den Schlaf der Gerechten! Benny hat sich damit abgefunden, nicht mehr allein unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Er ist lieb wie eh, lässt sich aber von Spike nicht "die Butter vom Brot nehmen!" Dabei sind beide Hunde in ihrem Umgang miteinander eben nur spielende Junghunde , die voneinander lernen. Die "Raufstrategien" zu beobachten, das ist schon ein Anblick für sich. Hundegebell, Hüpfen, Knurren, Pfotenschlagen - alle Facetten werden eingebracht. Momentan sind beide Hundesöhne unter der Obhut von Frauchen. Da ich diese Woche arbeiten muss, kann ich beide Hunde nur nachmittags genießen. Somit dürfte ich meine - wenn überhaupt vorhandene - Rudelführerrolle verlieren. Frauchens Überzeugungsarbeit (Futter, Streicheln, Schmusen, usw.) dürfte von meiner Seite aus kaum noch zu toppen sein. 8/2/2008 Nettigkeiten - Tag 7Für Herrchen ein halber Arbeitstag, blieb Frauchen mit den Rackern allein. Auf ihrem Spaziergang zum Lieblingsbrunnen, welchen Benny als bessere Badewanne, Spike eher als Fußbad benutzt, wurden sie von einem Briefzusteller freundlich angesprochen. Vor allem Spike soll es dem netten Mann angetan haben. Als dieser mitbekam, dass Spike nicht nur eine feuchte Nase, sondern auch noch nasse Pfoten hatte, soll er schnellen Schrittes das Weite gesucht haben. Damit war nun Spikes Jagdtrieb angefacht! Riesenschnauzerbaby gegen Postbote: 1:0 für Spike! Spike fängt an, sich dem Gruppenzwang zu unterwerfen. Zögernd (und teilweise noch hinterhältig schnappend) lässt er sich sowohl von Frauchen, als auch Herrchen "beschmusen". Wonne pur auf beiden Seiten!!! (Benny wird natürlich zeitgleich mit aller uns zur Verfügung stehenden Liebe bedacht!) So langsam lernt Spike auch, dass er mit der Kraft seines Kiefers dosiert umgehen kann - er reißt mir nicht mehr ganze Fleischfetzen aus dem Leib, sondern begnügt sich mit dem Lochen meiner Arme und Waden! Benny trägt alles wie ein Mann. Er zeigt, dass er der "Chef" ist und wirkt gereifter. Beim Spaziergang geht er voran, hört besser als je zuvor und erträgt mit Engelsgeduld die spielerischen Attacken seines Adoptievbruders. Immer der Erste - beim Wecken von Herrchen (ich brauche wirklich keine Morgenwäsche mehr durchzuführen), beim Betreten und Verlassen des Grundstücks, im Wasser ...und bei der Lautstärke! Unklar, welche Lautstärke aus so einem kleinen Hund herauskommt! Unsere aktuellen Probleme sind: 1.) Wie ist der Stuhlgang unserer Hunde? Dabei unterscheiden wir bisher vier Aggregatzustände: flüssig; klopsig, Würstchen und Stäbchen. Während Benny sich im oberen Bereich tummelt, versucht Spike gerade von klopsig zu Würstchen zu wechseln - "Jeder Sch...ss wird somit zu einem Ü-Ei." (Mit welchen einfachen Mitteln man erwachsene Leute glücklich machen kann, das ist schon erstaunlich. Frauchen will von mir komischerweise mehr.) 2.) Wann ist die beste Zeit, um das Gießen unserer Teppiche durch Spike zu verhindern? 3.) Ist Spike noch ganz dicht? Wieviel Flüssigkeit kommt aus so einem Hundebaby raus? (Das Trinken ist im Gegensatz zu Benny schon eine andere Dimension, aber das Strullern eben auch!) 4.) Kann es sein, dass Spike innerhalb einer Woche deutlich gewachsen ist - oder müssen wir zum Optiker? Fragen über Fragen! 8/1/2008 Alltag vorbereiten - Tage 5 und 6Mittwoch: Frauchen muss "mal kurz" zur Arbeit. Somit sind wir Jung's ganz allein. Da das Spielen in der Hitze anstrengend ist, beschließen Spike und Benny schon in den Vormittagsstunden ein Nickerchen einzulegen. Das gibt mir die Möglichkeit mich um normale Dinge im Hundehaushalt zu kümmern. Komisch - es geht auch ohne mich! Und das offensichtlich auch noch gut. Nach dem Aufwachen spielen die jungen Hunde in einer Mischung aus Spaß und Ernst, die für mich nur schwer zu verstehen ist. Übereinander, nebeneinander - mit einem Wort: durcheinander! Das alles in einer Lautstärke, die jeder Disko eine Anzeige wegen ruhestörenden Lärmes einbringen würde. Wo bitte ist mein Ohropax??? Donnerstag: Nach einem angespannten Versuch, mit dem Rudel am Badesee ein passendes Plätzchen zu finden, trollten wir uns nach Hause. Erzwungen durch den Alltag, mussten wir beide Hunde allein auf dem Grundstück zurücklassen - für ca. 30 Minuten. Ob das gut gehen kann??? Abfahrt mit beiden Autos - Frauchen fährt weiter, Herrchen mimt den großen Aufpasser. Was sehen meine geröteten Augen? Die fangen an, miteinander zu spielen!!! Keine Träne, weil wir weg sind! Derzeitiges Fazit: Benny hat viel damit zu tun, seine Stellung als Nr. 1 zu behaupten. Er bewältigt diese für ihn neue Situation mit einer bemerkenswerten Energieleistung. Dabei scheint er ganz genau zu wissen, bis wohin geht das Spiel und ab wann wird es Ernst. Als ich den Fehler beging, ihm sein Futter im Beisein von Spike zu geben, machte er ziemlich kurz und bündig klar: "Schnauze weg - das gehört mir!!!" Spike verstand diese Sekundenansage sofort! Benny, unser Hundepädagoge - Erziehung kann so einfach sein! Allein seine Eifersucht, vor allem wenn sein ach so geliebtes Frauchen "angegriffen" wird, geht Spike und mir langsam auf die Nerven. Spike / Einstein hat des Herz "auf dem rechten Fleck"! Angst scheint ihm ein Fremdwort zu sein. Permanent geht er auf Benny los, um mit ihm zu raufen und zu toben. Offene Angriffe, Körper gegen Körper bzw. (nunmehr auch von ihm) Po gegen Schnauze - wir lernen schnell!!! Nur mit dem Schmusen hat er es noch nicht. Dabei ist Gruppenkuscheln sooo schön! Bei ihm muss man immer auf der Lauer sein, dass nicht doch ein hinterlistiger Angriff in Richtung KÖRPER (wirklich als Ganzes zu sehen) erfolgt. Mit seinen kleinen Zähnchen kann dieser "Ach-ist-der-niedlich-Hund" tiefe Kerben in Oberkörper, Ober- und Unterarme, Waden und Brüste ritzen. Toll, wenn man aussieht, wie das abschreckende Beispiel gegen Gewalt in der Ehe. GEWALT ist KEINE LÖSUNG -Spike! Irgendwann werden wir das wohl mal gruppendynamisch ausdiskutieren müssen. 7/30/2008 Rudelbildung Zwei Tage voller Stress liegen hinter uns. Das Ergebnis des 48-Stunden-Dauereinsatzes: Spike und Benny spielen miteinander, wir werden langsam zu einem echten Rudel! Der Montag (Temperaturen von reichlich 30°) war mit der Suche nach einem schattigen, kühlen Platz und der Verteidigung desselben ausgefüllt. Ständig gerieten unsere beiden "Kampfhunde" aneinander. Benny entdeckte seine Liebe zu altem, kaum gebrauchten Spielzeug wieder. Sobald Spike damit spielen wollte, waren der übergroße Basketball, das für Spike erworbene Ziehseil, ja sogar das unscheinbare Stöcken der Mittelpunkt der Welt. Dieses überlebenswichtige Spielzeug galt es mit aller Macht zu verteidigen. Dienstag: Der Stress für die "Rudelsöhne" ebbt ab. Sie finden langsam ihren Platz im Revier. Die Fahrt zum Badesee verlief bis auf Spikes Anmaßung, Benny beim "Aus-dem-Fenster-sehen" zu stören, knurr- und kampffrei. Am See zeigte Benny, dass er im letzten Leben ein Schwan gewesen sein muss - schwimmen und im Wasser tollen! Spike hielt sich vornehm zurück. Versuche, ihn mit Leckerlis und einem Säuseln in der Stimme in den See zu bekommen endeten in Kniehöhe (seiner - nicht meiner!!!). Einstein / Spike machte seinem Namen alle Ehre und dachte tiefgründig über unser Zusammenleben nach, dass er dabei einschlief sei ihm verziehen! Seit unserem Rückmarsch zum Auto (ca. 500 m), konnte mann zusehen, wie sich beide Hunde anfingen zu akzeptieren. Ein abendlicher Spaziergang (BEIDE OHNE LEINE), komplettierte die Ansätze der Harmonisierung. Jeder bekommt seine Zuwendung, jeder spielt mit jedem - 7/28/2008 2. Tag: Zusammen"RAUFEN"Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht, versuchen alle Beteiligten erst einmal ihren Platz in der Meute neu zu besetzen und sich an einen Tagesrythmus zu gewöhnen. So langsam haben wir die Qualifikation als "Hundeanimateur" drauf. Schmust der Zwerg, wird das Riesenbaby beschäftigt; frisst der Riese, geht einer auf den Zwerg ein.
Kein Mensch hat uns gesagt, dass das ein 24-Stunden-Job ohne Mittagspause ist! Meine Qualifikation als Putzhilfe ist auch nicht ohne: wischen, trocknen, Duft beseitigen - MC Clean hätte seine helle Freude (Frauchen auch). Zu Frauchen: Es tut gut zu sehen, wie sie instinktiv richtig mit BEIDEN Schnauzern umgeht. Weibliche Intuition oder Taktgefühl - keine Ahnung. Sie wird von Benny vergöttert und Spike zeigt ihr permanent seine Zutraulichkeit. Man(n) könnte direkt eifersüchtig werden! Spike lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen! Benny versucht sein Revier zu behaupten. Er knurrt, bellt und stolziert. Wir hatten einen Wolf im Schafspelz. Spike zeigt Charakter, er "knurrt" (noch klingt es niedlich) zurück, und versucht mittels Masse seinen neu erworbenen Platz zu behaupten. 7/26/2008 Der erste Tag Gegen 15:00 Uhr trafen wir nach einer längeren Heimfahrt in Dresden ein. Zwei kurze Stopps (man sieht das mir der neuen Rechtschreibung komisch aus), da Einstein / Spike sich übergeben musste, waren die einzigen Unterbrechungen auf unserer Fahrt. Zu Hause angekommen ging der Trubel los - und ich rede nicht von den Menschen. Benny war alles andere als erfreut. Vorsichtiges Beschnuppern, kaum wahrnehmbares Schwanzwedeln - rund herum eine komische Situation. Nachdem Spyke sich vorsichtig sein neues zu Hause angesehen hatte, wurde es erst einmal begossen. Mitten auf den guten "Kaufmarkt-Perser". Zwei weitere Entlehrungen mit festem Hintergund folgten. So eine Sch...! Von diesen kleinen -normal vorhersehbaren- Pannen nun zu dem Problem: Beide Hunde schenken sich in den ersten Stunden ihres Zusammenlebens nichts! Ich hörte Benny noch nie so tief knurren, wie heute! Spike, der unwahrscheinlich lieb und anhänglich erscheint, kann das Knurren mindestens ebenso gut - zumindest äußerst voluminös. Wir sind gespannt, wie sich die Situation in den kommenden Tagen entwickeln wird. Die beiden passen zusammen wie "Latsch und Bommel", scheinen sich aber momentan nicht wirklich riechen zu können. Come ci come ca. 7/25/2008 VorgeschichteAm 03. Januar 2008 trat unser neuer Sonnenschein in unser Leben. Ein Zwergschnauzer, laut Züchter rasserein, jedoch ohne Papiere. Sei's drum, selbst wenn in seinem Stammbaum ein Dackweiler auftauchen sollte, Benny ist einfach nur "HUNDE L I E B E
Familiär hatten wir andere Probleme, als uns um Fotos und ähnliches zu kümmern.
Da sich, wie angedeutet, unsere Lebensumstände völlig geändert haben, brauchen wir nunmehr einen größeren Hund.
Wer einmal einen (Zwerg-, Mittel-, oder Riesen-) Schnauzer hatte, der weiß, diese Rasse hat mehr als nur etwas Charme.
Was also lag näher, als zur Miniausgabe dieser Rasse die Maxiversion hinzuzufügen?
Morgen nehmen wir nun also einen Riesenschnauzerwelpen bei uns auf. Dieser wird auf den Rufnamen Spike hören, unabhängig davon, dass er eigentlich "Einstein von der Satansmeute" heißt.
Auf diesen Seiten möchte ich die Entwicklung Spike's, das Zusammenleben Benny mit Spike und unser hündisch orientiertes Familienleben dokumentieren, nicht wissend, was in den nächsten Jahren daraus wird. |
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