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    6/12/2009

    Urlaubstage 3 und 4 – oder: wir sind geblieben!

    Der Mittwoch war für uns der entscheidende Tag – bleiben wir im Tassilo oder geht es wieder heim. Vormittags unternahmen wir einen Ausflug zum Waldwipfelweg. Benny, der sich hier wunderbar benimmt, war an diesem Tag nicht so interessant. Viel kritischer erschien uns Spikes Auftreten. Anderen Hunden gegenüber trat er normal gegenüber – keine Aggression seinerseits. Freundlich ging er auf diese zu, bzw. ignorierte diese, wenn es gefordert war!

    Nachmittags hatten wir einen Termin beim “Hundetrainer” des Hotels. Dieser empfing uns (Spike und mich) und hörte sich unsere Geschichte an. Beim anschließenden Test hätte ich Spike am liebsten nur geküsst!!! Noch nie in seinem Leben war er so reif wie in diesen zwei Stunden! Hätten wir die Begleithundeprüfung ablegen müssen, wir hätten es OHNE PUNKTABZUG mit 100% geschafft! Kein Ziehen an der Leine, perfektes Bei-Fuß-Gehen und völliges Ignorieren von Passanten – Spike war ein Traum in Schwarz.

    Wie der Draht zum Hotel funktioniert, erfuhren wir bei unserer Heimkehr – der Hundetrainer hatte schon von Spikes Glanzleistung geschwärmt! Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck ???  Falsch – Spike ist rehabilitiert!

    Unsere Beobachtung ist: Spike hat mit 12 Monaten offensichtlich noch nicht die Gelassenheit, um sich von den “Kleinen” ungestraft anmachen zu lassen, und darauf angemessen zu reagieren! Immer geht er ruhig an diesen vorbei, bis diese sich –größenwahnsinnig- vermaulieren. Werden diese giftig, spukt Spike als Antwort Gift und Galle – bleiben sie ruhig, trottet er freundlich an ihnen vorbei, bzw. begrüßt sie hundegerecht.

    Gestern besuchten wir Passau, und beide Hunde benahmen sich ausgesprochen gut!

    Fazit: Es war gut, dass wir nicht das Experiment abgebrochen haben – wir haben alle sehr viel gelernt! Benny zerrt kaum noch an der Leine und hört besser als vorher. Spike hört super – auch bei spielerischen “Kämpfen” mit gleichgroßen Hunden kann ´man ihn abrufen (nicht immer, aber immer öfter). Wir Dosenöffner haben gelernt, wie sehr beide Schnauzer auf uns reagieren, ganz gleich ob verbal oder nonverbal.

    Der Ausspruch: Du bekommst zurück, was du deinen Hunden gibst – wurde hier sehr anschaulich bestätigt.

    PS: Für die Hundesportler in Weixdorf: Spike’s Hausaufgabe sitzt seit Mittwoch und (Kati) er springt dank Deines Ratschlages gern in das Auto!

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